25 April 2015

Skandalöses Sizilien: Sklavenschiffe samt sauber zirkumzisierter Schwarzschwänze!

Als Chronist verpflichtet mich Objektivität, den furchtbaren Facebook Schmutz und Schund zu dokumentieren. Dieser vergiftet und verhetzt mental minder bemitteltes Prekariat vollkommen verantwortungslos. Während Priester oder Pfarrerstöchter als Politiker wie Gauck, Merkel und Göring-Eckardt perfekt auf der Klaviatur von Schuld und Scham spielen, um den Steuerzahler sühnen zu lassen, verbreiten male chauvinist pigs via Facebook Fremden- und Frauenhass!


An vorderster Front der Volksverhetzer agitieren  obskure Gestalten wie Michael Mannheimer, Dr. Udo Ulfkotte und der primitiv pubertär pöbelnde Pirincci gerade gegen unsere prominent polit-priesterlichen Licht- und Leit-Gestalten wie Gauck, Göring-Eckardt und die vom Volk verehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel!

Mit 67 Jahren nähert sich mein Verfallsdatum. Mich kümmert es kaum noch, was das Kommende bringt. Wichtig ist nur der Augenblick, ganz verspannt im Hier und Hetz. Lassen wir Deutschland fahren, gönnen wir Frauen und Töchtern Abwechselung und Freude, mal schwarze Schwänze, schön beschnitten, zu lutschen. Teilen wir unsere Häuser, Hütten und Wohnung mit den Bedürftigen aus Schwarzafrika.
Was kümmert mich ergrauten Emigranten und quertreibender Querulanten in meiner bescheidenen Luxuslaube denn Deutschland? Soll auf Sizilien immigrieren, wer immer mag, kann und will!

Das Herz schlägt links! Hoffnungsvolles, junges Stimmvieh wie von der Antifa, Verdi, den Grünen und Kirchenverbänden wollen und werden das grau vergreisende Deutschland belämmerter Betonköpfe und Besitzstandswahrer kunter- und knallbunt umgestalten. 

Denn der Industrie-Produktion "made in Germany" fehlt Nachwuchs. Schwarzafrika produziert industriell fast nichts, dafür wächst und gedeiht dort das Humankapital, genug für unsern Kontinent. Das arme, alte Europa. So wohltuend schmeichelt und predigt priest-politisches Prälanten-Parlando mit spirituellem Schmäh: Ganz verspannt im Hier-und-Hetz! 



Gerne übergeben wir Steuern und Stimmen Gestalten wie Gauck, Göring-Eckard und Merkel! Es ist doch schönste, gleichsam heilige Christenpflicht, mit den Bedürftigen, Beladenen dieser Erde teilen zu dürfen! Diesen Glaubenssatz halten gut bürgerliche Kreise hoch und sichern sich jeden Sonntag im Gottesdienst ihre Rechtschaffenheit. Nahezu jede Nachrichtensendung, jeder Zeitungsbeitrag, jedes Lied klingt unisono im Chor frommer Christen- und Gutmenschen, unseren Überfluß zu teilen. Großzügig überlassen fromm Feiernde Armen aus einer Halbmillionen-Schar heimischer Obdachloser Pfandflaschen im Müll, laben hungernde Hartzer an Tafeln voller Lebensmitten und tüten den Kot ihrer Köter in Plastiksäcke. So schön und sauber ist es höchstens noch in den USA, wo ein achtlos fortgeworfenes Papiertaschentuch 1000 Dollar-Strafen ahnden oder in Singapur, wo den Arsch des Graffiti-Kritzlers Stockschläge aufreißen.






Aber ach! In Großbritannien verlieren die herrschenden Eliten, Politiker und Journalisten ihren bürgerlich, christlichen Anstand. Wenn ein national-chauvinistischer Mob ihre Turnhallen und Tanzsäle nicht für die Unterbringung der Bedürftigen hergeben will, weil das Söhnchen bolzen und das Töchterchen tanzen will, wobei dieser Mob noch wählen darf, dann fürchten sich bürgerliche Polit- Eliten. Schnell vergessen sie ihre Christenpflicht und sorgen sich mehr um Wählerstimmen als um arme, schwarze Männer, die unter Gefahr für Leib und Leben auf Sklavenschiffen halbtod vor Durst, Kälte und Hunger  bei uns Christen Asyl erst nur suchen. Der Rest folgt später.





Böse Burschen im Internet verspotten und verhöhnen unsere rechtschaffenen, christlichen Wertebewahrer. Egoistische, national-chauvinistische Kreise karikieren die Guten wie die beispielhafte Vorkämpferin für Menschenrechte "Fatima Claudia Roth". Dabei schickt es sich doch für eine deutsche Besucherin bei einem Staatspräsidenten wie Erdogan, den schon der Papst beehrte, sich nach Landessitte mit Kopftuch züchtig zu kleiden!



Ach Alice! Du bewegst doch kaum mehr junge Frauen. Diese haben längst in unzähligen Veröffentlichtungen ohnehin bewiesen, dass Geschlecht wie weiblich, männlich oder sonstiges ohnehin nur ein gesellschaftliches Produkt männlicher Manipulation darstellt. Wenn ein Roman wie Shades of Grey einer geschäftstüchtigen, geilen künftigen Millionärsgattin ein, zwei Kinder machen lässt und dafür stöhnend schwitzende Torturen der Lust über sich ergehen lässt, so bleibt das Sperma feuchte Geschmier die Ausnahme und gutes Geschäft dazu. Viele Männer empfinden die holde Weiblichkeit oft ganz, ganz anders. Als ob es leicht wäre, sich mit einer Frau friedlich zu vereinigen - auf Dauer und mit quengelnden Kleinkindern!



 Anstatt sich dem Kampf zwischen den Geschlechtern auszusetzen, geht es im Lesben- und Schwulenverband weitaus fröhlicher und harmonischer zu.

Selbst Wunsch nach Nachwuchs kann sich ein homosexuelles Brautpaar beispielsweise mit einer kalifornischen Leihmutter erfüllen. Nur der tolpatschige Türkenlümmel Pirincci pöbelt pubertierend gegen diese Form von Fruchtbarkeit und Gemeinschaft, den der LSVD, der Lesben- und Schwulen-Verband Deutschland, so erfolgreich propagiert:

Durch euch ist jedoch alles anders geworden. Obwohl Schwule und Lesben zusammengenommen lediglich 2,7 Prozent der Bevölkerung ausmachen, hat euer Verband es hingekriegt, die abseitige Sexualität in der Öffentlichkeit als jene der überwältigenden Mehrheit darzustellen. In der medialen Wahrnehmung, in der Bildung und bald auch in EU-Gesetzen, die in Nordkorea gemacht worden zu sein scheinen (Lunacek-Bericht, wonach Homosexuellenverbände de facto ein Vetorecht bei EU-Gesetzgebungsprozessen erhalten), ist das Geschiß um die sogenannte Vielfalt inzwischen Pflicht. Eure gesellschaftliche Bedeutung ist natürlich eine von unseren Affenhirnen von Politikern durchgewunkene und mit lecker Steuergeld finanzierte Lüge; Der Deutsche Hausfrauen-Bund hat 1500 mal mehr Mitglieder als ihr. Ob die Bundesministerin für Familie Manuela Schwesig auch jauchzend gratuliert, wenn die mal ein Jubiläum feiern? Unwahrscheinlich, denn wie ihr der Öffentlichkeit weisgemacht habt, gibt es ja keine normalen Familien mehr, sondern nur noch sexuelle Irre, die zufällig auch Kinder haben.
Pirinccis Pöbel-Prosa bringt ihm beachtlich Bares und begeisterte Bewunderer. Doch wer sind diese Menschen, welche sich im Netz von Pöbel-Prosa und krausen Karikaturen verhetzen lassen? Das Meiste dieser unterirdischen, grottengrausigen volksverhetzender Fremden- wie Frauenfeindlichkeit gehört vor den Kadi, nicht aber vor die Augen der Öffentlichkeit. Nur über das, was gerade noch im Widerstreit von Anstand und Dokumentation erträglich ist, berichtet dieser Blog. Ganz grenzwertig: Eine sich um Menschenrecht und Wahlmacht mühende Dame so zu entstellen!



Es wird für Eliten in Politik, Kultur und Journalismus zunehmend schwerer, den motzenden Mob zu befrieden, dass dieser nicht wie in Frankfurt oder anderen Städten Europas revoltiert, den öffentlichen Frieden und die Bürgerruhe stört.




Erschütternd, mit welch verdrehter Weltsicht das Prekariat bei Facebook seinen Unmut äußert - in Bild und Beiträgen wie diesen:
Australien macht es richtig, weniger Flüchtlinge, weniger Tote . Wer das nicht befürwortet und weiter sagt, Deutschland nimmt gern noch mehr auf, wird das nicht aufhören. Die, die das sagen, sind mitschuldig am Tod dieser Menschen. Können ja nichts dafür , nehmen die Einladung nur an. Wer würde das nicht tun mit der Hoffnung, dass es ihm besser geht.

Was darunter man auch immer versteht, die Realität dann hier in Deutschland sieht leider anders aus. Denke, von den Bootsflüchtlingen sind die wenigsten Fachkräfte, wie auch, die haben in ihrem Land, wo sie herkommen, noch nie gearbeitet . Wenn es gute Fachkräfte wären, ginge es diesen Ländern besser, und diese Menschen müssten ihr Land nicht verlassen . Der Raubtier Kapitalismus ist schuld daran, und diese Kosten werden jetzt auf das ganze Land verteilt. Es zahlen aber die, die das nicht zu verantworten haben, wir, das Volk. Mit Geld und mit der Angst ...

Die Politik hat versagt ...gut, dass es Pegida gibt . Wenn nicht, wären wir nur Lämmer die dem Hirten folgen, und das lässt sich das Volk nicht mehr gefallen. Gut so. Danke für das Interesse, dieses zu lesen.
 Rührende Naiviät! Ihre rechts-rassistische Sicht karikieren Kreative karitativ mit Karikaturen - primitiv und prekär! Wenige bei Facebook denken tiefer und zitieren einen Gründer der Grünen wie Herbert Gruhl:
Bei unseren Massenverblödungsmedien ist nicht einmal Mut zur Wahrheit vorhanden. Vor der physischen kommt aber erst einmal die intellektuelle Tatkraft. Es gibt keinen Grund für die Erwartung, irgendwelche Flüchtlingsströme könnten abebben, wenn wir etwas getan oder gelassen haben. Diese Erwartung ist nichts als ein Ausdruck fehlender Fähigkeit, irgend etwas, und sei es auf rein geistiger Ebene, zu tun. Herbert Gruhl, der Gründer der Grünen, schrieb dazu 1992:
Die Umfrage in dem Link gibt gerade folgendes Ergebnis: 5,1 Prozent (2053 Stimmen) wollen mehr Flüchtlinge aufnehmen. 94,2 Prozent (37640 Stimmen) wollen NICHT noch mehr Flüchtlinge aufnehmen.

"Es ist ausgeschlossen, daß die Wohlstandsländer - sosehr sie sich auch bemühen wollten - die Probleme jener Völker "lösen" können, wie die Politiker immer noch daherschwätzen. Allein die dortige Verdoppelung der Bevölkerung alle 30 Jahre fegt selbst die größten ökonomischen Erfolge hinweg. Politisches Chaos ist schon heute allenthalben die Folge. Wer immer kann, wird aus den Elendsregionen in die letzten Wohlstandszonen der Erde flüchten." 



Die Schreibe der Leitmedialen Alpha-Journalisten kann man vergessen. In ihrer Fähigkeit, Fakten wegzudrücken und dafür schöne Traumwelten zu beschreiben, beruhigen sie sich und ihre Leser. Das Facebook-Prekariat dagegen gestaltet Gefühle fern der feuchten Fantasie schön schreibender Maulhuren im Stil von Volksempfänger 4.0. Wenn man Glück hat, der zensierende Moderator einen guten Tag dazu, schreiben Einsender Fakten, die Gänsehaut machen.
Alleine für Nigeria, zum Beispiel, ist eine Verfünffachung der Einwohnerzahl auf dann 950 Millionen bis zum Ende dieses Jahrhunderts anzunehmen (zum Vergleich: Europa hat z.Zt. ca. 750 Mio Einwohner), im Jahr 2100 wird vermutlich jeder dritte Mensch auf der Erde Afrikaner sein (bei dann knapp 11 Milliarden Menschen, mittlere aktuelle UN Prognose, nicht einmal das Worst Case Szenario, die bisherigen Annahmen haben sich als zu optimistisch erwiesen), wenn sich an den Geburtenraten nichts ändert . In viel kürzerer Zeit, innerhalb von knapp 30 Jahren, wird sich die Bevölkerung Afrikas und des Nahen Ostens bereits von etwa 1.4 Milliarden auf 2.3 Milliarden vergrößern. Auf Grund dieser Entwicklung handelt es sich bei diesen Gesellschaften fast durchweg um "Junge Gesellschaften" mit einem erheblichen Anteil an jungen Männern unter 30 Jahren in den jeweiligen Bevölkerungen, die in ihren Heimatländern für sich keine Perspektive sehen.
 Niemand kann allerdings wirklich ernsthaft glauben, wir könnten diese demographischen Probleme durch die Aufnahme von auch noch so vielen Flüchtlingen in Europa lösen. Die daraus resultierenden sozialen Probleme würden die europäischen Gesellschaften von innen heraus sprengen, unabhängig davon, dass dies auch logistisch und finanziell absolut unmöglich wäre. Wer etwas anderes glaubt oder schreibt, weiß nicht, von was er da redet.
  Nun merkt man diesem Einsender an, dass er in guter geistiger Verfassung bei SPON seine Meinung veröffentlichen darf. Das Facebook-Prekariat, soweit dies zu zitieren überhaupt noch grenzwertig schicklich ist mit seinen digitalen Toilettensprüchen, taucht im Niveau tief zu den Fischen.



Dazu kommt ein unreflektierter Hass auf alles Fremde, besonders auf die Religion des Friedens, den Islam. Was da der pöbelnde Mob ohne Punkt und Komma in die digitalen Archive von Facebook müllt, zeigt anhand der IP-Adresse dem Staatsschutz an, wer als nörgelnder Nazi zu beobachten ist.
Ich fühl mich gleichermaßen zugedröhnt. Immer mit dem Finger auf die anderen zeigen. Immer Sündenböcke für das eigene Unvermögen, miteinander im Frieden zu leben. In muslimischen Ländern, egal ob in der Ex-UdSSR, in der islamischen Ecke Chinas (Uiguren), Schiiten-Sunniten, egal wo auf der Welt, diese Leute fügen Massaker an Massaker. In Somalia, Boko Haram in Nigeria, Taliban, ISIS ......... die würden auch den Nordpol oder Deutschland in ein Blutbad verwandeln. Das war im 7.Jahrhundert so, und das geht im 21. Jahrhundert ohne Skrupel so weiter.
Mit solch  "zugedröhnten" Gefühlen verlustiert sich der prekäre Facebook-Mob dann an übelsten Hetz-Bilder im Nazi-Stürmer Stil - fern aller bürgerlicher Behaglichkeit und christlicher Kultur. Als Chronist dieses Schund- und Schmäh-Stils bei Facebook bleiben dem geneigten Leser leider diese Dokumente vollkommen verirrter, verhetzter - ja man möchte diagnostizieren - Verrückter nicht erspart.













Das Schlimmste an dieser kruden Krausköpfigkeit ist noch, dass der mieseste Mob mit minderer mentaler Macht sich an Machwerken verlustiert, die mit "schwarzem Humor" wenig bis nichts zu tun haben - mehr mit Volksverhetzung.








Dabei verdeutlicht die folgende Grafik, mit welcher Gefräßigkeit sich der Raubtierkapitalismus über die Schätze Afrikas hermacht, ohne die rechtmäßigen Eigentümer und dortigen Bewohner halbwegs gerecht zu bezahlen.


Denn es ist der Job westlicher Eliten, mit Hilfe korrupten afrikanischen Marionetten-Regimen unseren Wohlstand zu sichern. Wohlstand für alle, auch für Rentner, Hartz-IV-Empfänger, selbst Bettler im Westen werden fett. Im Elend Afrikas gibt es allerdings zu bedenken: Bislang scheint sich in Afrika kein Unternehmer zu finden, der die Bodenschätze zum Wohl der eigenen Bevölkerung ausbeutet. Noch weniger scheinen sich in Afrika Unternehmer zu finden, die heimischen Rohstoffe zu Produkten "made in Afrika" zu veredeln und auf dem Weltmarkt zu verkaufen. Was Afrikaner allerdings mit Fertilitätsraten von sechs, sieben Kindern pro Frau "reproduzieren", sind Afrikaner. Diese - mit Verlaub - eindeutig rassistische Sicht verdeutlicht das Facebook-Prekariat mit herrschaftlichen Allüren, die der immigrierende Dschihad sprengt.



Denn wer als Testosteron-Bomber aus seinem Stamm südlich der Sahelzone den Weg durch die Sahara, durch zerfallenden Maghreb-Staaten, über das Mittelmeer und dann noch ins feudale Deutschland oder Schweden geschafft hat, wird mit dem weißen West-Rassisten abrechnen. Vorerst alimentiert Väterchen Staat seine Flüchtlinge mit Kassenzetteln zur Barauszahlung.


Das Facebook-Prekariat, welches Empathie für heimische Mütterchen heuchelt, die im Müll nach Pfandflaschen wühlen, neidet dem abgerissenen Testosteron-Bomber aus Schwarzafrika die staatlichen Alimente von gerade einmal 828 Euro. Dabei bleibt offen, wieviele hungrige Mäuler das wenige Geld sättigen soll. Es mag ja, zugegebenermaßen, einiges an Koran kulturellen Kreisen befremdlich erscheinen, aber empathische Europäer und kultivierte Christenmenschen integrieren und übernehmen sogar andere Sitten aus anderen Länder in ihre Kultur. So wurde einst eine Moschee wie von Sevilla zum Gotteshaus. Das Muslim-Imperium schlägt zurück: Diesmal schreiben höchste deutsche Richter den Schulbehörden vor, koran konditionierte Lehrerinnen mit Kopftuch Schulkinder an muslimische Sitten und Gebräuchen zu gewöhnen. Strenge Scharia-Sitten bewahren die Würde der Frau, sich nicht in westlicher Verkommenheit mit dem Schmuck ihrer Haarpracht und lackierten Fingernägeln vor eine Klasse zu stellen, und womöglich pubertierende, frühreife Bengel sexuell zu stimulieren statt fachlich zu belehren.



Nun müssen wohl Bundesverfassung-Richter für koran-klerikale Fatwas die hiesigen Gesetze weiter überarbeiten und anpassen, doch das schaffen die sprachgewaltigen Kenner der Jurisprudenz leicht und mit Links. Gerade die Politiker der C-Parteien, welche den christlichen Kern des Abendlandes potent präsentieren, entwickeln in ökumenischer Eintracht mit Moschee-Missionaren ihre wie deren Religion.  Kirchenkritiker, wie Ralph Giordano, nörgeln natürlich - doch die sind vernachlässigbar. Vor wenigen Jahrhunderten wären solche Lästerzungen noch auf dem Scheiterhaufen gelandet! So schwafeln sie heute:




Vielleicht sieht man Integration zu einseitig aus deutsch national chauvinistischer Sicht? Bei den Asylanten aus Schwarzafrika und dem Maghreb werden sich Rentner mit ablaufendem Haltbarkeitsdatum doch nicht mit den Testosteron-Bombern anlegen, die es über das Mittelmeer geschafft haben. Was deutsches Jung-Prekariat in Facebooks digitale Klärwerke defäkiert, vulgo kotet, stört kaum die bürgerliche Behaglichkeit kultivierter Christenmenschen.

Merkel mit ihren medialen Maulhuren lässt doch nicht die Wählermasser aus ihrem griffigen Einfluss! Da darf das politische Kabarett karikieren und wie Urban Priol Multikulti-Mama-Merkel nachäffen und als Clown den Souverän, uns Volk, lachen lassen. Na und?




Bislang drehten die herrschenden Eliten mit Pauken und Trompeten der medialen Maulhuren dem deutschen Michel nach jeder Wahl die Steuerschraube ein paar Umdrehungen tiefer in den Enddarm. Nur um mir mit den elenden Ergüssen des pubertierenden,  pöbelnden Prekariats, fern der Heimat, die Zeit zu vertreiben, entsteht dieser Blog, der die belämmerte Bösartigkeit des Facebooks Verkehr dokumentiert. Welche Blumen des Bösen aus dem braun fauligen Sumpf ihren stink-schwefeligen Dampf verströmen, zeigen weitere Beispiele. Ulfkotte, ein Dr. und ehemaliger FAZke, gründet seine Marktmacht auf  Beiträge wie diese, welche nur wegen der Fragestellung nicht gleich vor dem Staatsanwalt landen.


Auf die Fantasterei aus dem Kopp-Verlag einzugehen, lohnt nicht. Mehr Gestank blubbert aus der braunen Brühe.



Aber sollte dies Zitat von Politiker Mayer, der unter der christlich-sozialen Union firmiert, nicht von den Rechten gefälscht, aus dem Zusammenhang gerissen oder sonstwie als Propaganda instrumentalisiert worden sein, dann wird ihm die Leitmediale Alpha-Meute wie Heribert Prantl bei der SZ schon die Leviten lesen.

Diese Dame höchst zweifelhaften Rufs will natürlich nur leere Kähne versenken, um hier mordbrennenden Mob nicht mit giftigen Gedanken zu agitieren! In diesem Artikel, in diesen Reden der italienischen Politikerin, für die sie ein deutsches Gericht wegen Volksverhetzung verurteilen würde, fällt erstmalig das Schlüsselwort für den immigrierenden Dschihad, den der Untergrund mit der Aufnahme bedauernswerter Kriegsflüchtlinge mitbringt. Das Schlüsselwort lautet Krieg! Nun muss man kein Prophet des Grauens sein, kein grauenhafter Prophet, höchstens ein ergrauter Kopf, der die Medien nach den laufenden Nachrichten durchscannt, um immer wieder auf zuspitzende Konflikte zu stoßen.
 

Menschen an Rhein und Ruhr, die sich vollkommen verspannt im Hier und Hetz dem Dschihad anschließen, waren zuvor in Deutschland, in NRW integriert. Asylanten, die jetzt Politker nach dem Königsteiner-Schlüssel in großer Zahl nach NRW schleusen, müssen sich erst noch integrieren, Deutsch lernen, Arbeit aufnehmen etc. Wer das nicht schafft, bleibt wie er war, mehrheitlich koran-konditioniert. Schlimmstenfalls destabilisieren diese anpassungsunfähigen Versager die Verhältnisse in Europa, Deutschland und gerade in NRW. So blüht und gedeiht aus dem Bodensatz die Immigration in den Dschihad!


National-chauvinistische Parteien wie Le Pen in Frankreich und Ukip in Grossbritanien




zwingen das Polit-Personal, auf nationale Belange Rücksicht zu nehmen. Erst müssen Polit-Popanzen Wahlen mit Versprechen gewinnen, deren Lügen das trottelige Stimmvieh bei der nächsten Wahl vergessen hat.



Ken Jebsen schleudert der menschenfeindlichen Agitation der offiziellen Politik wie der Kloaken-Krake Facebook eine wahrhaft mannhafte Bergpredigt entgegen:
Wir, der Westen, sind ein bigotter Haufen selbstgefälliger Ich-linge. Menschenrechte sind für uns nur eine leere Worthülse. Aufrichtigkeit kennen wir gar nicht.
Unsere "Werte" sind verhandelbar. Alle. Das C steht bei uns nur zum Schein für christlich. Es steht für CA$H. Abgesehen davon ist uns nichts wirklich heilig.
Unser ganzes Handeln ist erbärmlich, beschämend und von unendlicher Respektlosigkeit gegenüber dem Leben selbst gekennzeichnet. Wir exportieren den Terror in alle Welt und spielen uns vor uns selbst als Samariter auf.

 Ken Jebsen skandiert in Zeitraffer Stakkato seine Suada, welche ihn als hehren Richter über schuldige Westler ausweist. Emotional echauffiert überträgt Ken Jebsen seine Gefühle gleich einem Magier mit hypnotischem Magnetismus auf seine Hörer und Zuschauer, die ihn dafür im Crowd-Funding-Verfahren finanzieren. Gleich wie ein priesterlicher Prälat spielt Ken Jebsen auch auf der Klaviatur von Schuld-und-Scham, welche Augen feuchtet und harte Herzen erweicht. Betroffene kaufen sich Ablaß von Schuld-und-Sünde im Klingelbeutel von Ken Jebsen. Lauschen wir noch ein paar Takte dem Meister dieser barocken Predigt.


Wir haben nichts aus unserer eigenen Geschichte gelernt. Gar nichts. Im Gegenteil. Globales Elend ist unser Geschäft. Als Besitzer der Bronzemedaille im Waffenexport sind wir Teil einer "Ordnung", die jeden, der nicht spurt, über die Klinge springen lässt.
Unsere größte Schuld besteht in der Feigheit des Einzelnen, sich dem Terror einer elitären Machtelite nicht entgegen zu stellen. Wenn wir den selbstgezimmerten Käfig der Unfreiheit verlassen wollen, ist alles, was wir tun müssen aufhören, die Schuld über unsere eigene Passivität auf Dritte zu schieben.
Wir sind die 99%.
Die Meisten von uns verhalten sich aber wie die 1% an der Spitze. Ignorant. Diese Ignoranz zu überwinden heißt Verantwortung für das zu übernehmen, was man spirituelle Globalisierung nennen könnte.
Bevor Bibelfeste jetzt noch afrikanische Analphabeten mit einem Jesus-Wort wie
Lasset die Kindlein und wehret ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Himmelreich
in deutsche Sozial- und Schulsysteme eingliedern wollen und werden, sei mir als Emigrant deutsch-europäischer Einzig-Eigenarten hier an der Südspitze Siziliens Sonne, Strand, Wasser wie Wein vergönnt und der Liebsten daheim berichtet, was mich wo umtreibt - in der Welt aus drei Dimensionen und nicht allein im digital Dschungel-Netz.



21 April 2015

Sizilien voller Rentner und Asylanten - armes Europa

In Sizilien landen 10.000 Asylanten in fünf Tagen. Hunderte ertrinken. Muslims werfen betende Christen über Bord, weil Muslims nur Allah anbeten. In Münchener Flüchtlingskasernen zwingen Asylanten gerettete Frauen zur Prostitution. Brandanschläge auf Notunterkünfte häufen sich. In Lagern kämpfen Asylanten gegeneinander. Hooligans greifen aus Rassenhass Fremde an, wie Asylanten aus Frust Bio-Deutsche angreifen. Rentner verlassen das Land, Asylanten kommen ins Land. Steuerzahler blechen für Rentner wie Sozialempfänger. Wie lange noch?


Camp Nausicaa liegt etwa ein Kilometer vor Castellammare del Golfo. Das Zelt am Zaun nutzt ein junges Paar aus Dingolfing, das per Mietwagen Sizilien erforscht.


Die Straße vom Camp nach Castellammare führt an einem Steilufer entlang. Über das grün blaue Wasser schwebt eine Möwe.


Eine Hotelanlage hat einen eigenen Strandzugang. Im Tunnel unter der Uferstraße gehen die Hotelgäste die Treppen zum Strand hinunter.


Links neben dem Heiligen fallen die Burgmauern zum Meer ab, die Castellammare ihren Namen geben.


Die Straßen im Fischerdorf sind so eng, dass kein Wohnmobil dort fährt.


Das Schild rechts im Bild weist den Weg zum porto turistico.


Die Hitze macht mir mehr und mehr zu schaffen. Im Schutz der Hausschatten schlurft man leichter den Weg zum Hafen hinab.

Palmen, Meer, alte Lampen, Fischer- und Freizeitboote und alte Burgmauern inmitten einer herrlichen Landschaft machen den Zauber von Castellammare aus.


Während ein Freizeitboot mit leise tuckerndem 45-PS Außenbordmotor den Hafen verlässt, begnügt sich das Fischerboot mit einem sehr alten Dieselmotor. Am stillen Abend schallen diese Motoren weit über das Meer.


Diese Ruine steht zum Verkauf. Die Kosten der Renovierung übersteigen den Kaufpreis um ein Vielfaches. Der traumhafte Blick von dort über den Hafen ist alles Geld wert.


Dieser muntere Luftsprung in der Mittagshitze grüßt meine kleine Frau, welche in ihrer Spargelhütte als fleißige Verkäuferin bei Regen friert und Hitze schwitzt.


Was mich besonders an dem alten Gemäuer beeindruckt, sind die langen Fallrohre, welche Wasser vom Gemäuer fern halten und unten auf das Pflaster laufen lassen.


Es sind zwar nur wenige Fenster, aber aus diesen wenigen Fenstern überblickt man Hafen und Meer.


Um diese Ufergemäuer zu renovieren, braucht man schwindelfreie Alpinisten, die am Seil hängend arbeiten.


In der Hafenkapelle Maria SS. Annunziata aus dem 16. Jahrhundert steht ein Altarbild mit Engel, Jungfrau und sonstigen Heilsvorstellungen einen glücklichen Lebens hinter dem Symbol des Gekreuzigten.


Die EU hat Castellammare 1.072.774,07 Euro spendiert, um die zauberhafte Altstadt zu sanieren.


Während Rentner aus aller Welt sich in der Frühlingssonne Siziliens vergnügen, haben Tausende die gefährliche Überfährt geschafft. Sicherheitskräfte lagern Gerettete in Unterkünften wie in Palermo zwischen, bevor diese quer über Europa sich ergießen. Als billige und willige Arbeitskräfte gestalten Flüchtlinge in europäischen Großstadt-Ghettos das Leben bunt und bunter.  Dass prozentual mehr Asylanten als deutsche Verbrecher mit kriminellen Mitteln zu Geld und Macht kommen, zeigt die Statistik. Talksshows zeigen geflüchtete Ärzte und andere, die erfolgreich Karrieren in Deutschland gemacht haben. Von verbrecherischen Immigranten hört man wenig, von Nazi-Verbrechern hingegen viel.   


Manches Bau- und Renovierungsprojekt wie dieses kommt über die Einrüstung nicht hinaus. Dass im Laufe der Jahre dann das Metallgerüst rostet, ist bei der salzigen Luft am Meer unausweichlich.


Dieser siebzigjähriger Rentner hat sein Haus in Spanien abgeschlossen und reist durch Sizilien. Ihn begleitet sein lockiger braun weißer Hund als Freund. Ein französischer Spezialausbauer hat ihm nach seinen Wünschen für 100.000 Euro einen Allrad-Sprinter ausgebaut. Mit einer elektrischen Winde lässt er sein Paddelboot vom Dach. Sein hochwertiges Elektro-Fahrrad steht schon an der Wand. Rentner emigrieren, Asylanten immigrieren.


 Obgleich mich am Camp Nausicaa sowohl SAT-Empfang als auch Daten-Empfang via WiFi verwöhnen, das Meer direkt unter dem Platz zum Baden ladet, treibt es mich zur Sehenswürdigkeit Segesta.


In der gegen Mittag immer unerträglicheren Hitze geht es 200 Höhenmeter zum Theater. Das hat einmal 4000 Zuschauern eine glänzende Aussicht auf Bühne und Landschaft geboten.


Der Blick wandert von den gelb blühenden Büschen über die Autobahnschlange auf Stelzen bis hin zum Dunst blauen Meer in der Ferne.


Segesta soll Stützpunkt eines Volkes aus vorgriechischer und vorpunischer Zeit gewesen sein, der Elimier. Mittlerweile tummelt sich dort Volk aus der ganzen Welt. Busse entladen Schulklassen, die fröhlich 200 Höhenmeter zum Theater laufen.


Statt meine 25 Kilometer zurück zum heimeligen Camp Nausicaa zu fahren, zog es mich weiter südlich zum Camp Baia di Guidaloca. Der Weg ist keine 20 Kilometer weit, strengt mich in der Mittagshitze bei den Kurven und Engstellen an.


Nach meinem Ausflug nach Segesta in der Mittagshitze weiter zu fahren, war ein Fehler. Wenn die Hitze der Höllensonne auf Kopf und Körper drücken, macht selbst die schönste Landschaft keine Freude mehr.

Der WoMo-Badeplatz Cala Bianca liegt einsam und verlassen in der flirrenden Mittagshitze. Der Platz an der lauschigen Meeresbucht mit der Burg im Hintergrund freut mich nicht, wenn die Temperatur im Wagen auf 33 Grad klettert. Die Hitze drückt mir auf den Kopf. Das Meerbad mit schätzungsweise 15 Grad erfrischt zwar kurz, doch der Wind, der durch alle offenen Luken meiner Plastiktonne saust, kühlt diese auch nicht wirklich. Mit schmerzendem Kopf geht es wieder die Strecke zurück nach Castellommare zum Camp Nausicaa. Elf Stunden Schlaf verhelfen mir zu einem glücklicheren Samstag. Anderntags geht es dann die 50 Kilometer weiter zum Capo S. Vito. an der Südspitze Siziliens.


Nun hat mich mein Weg schon fast bis zur Südspitze Siziliens geführt. Da bietet sich ein Parkplatz vor einem luxuriösen Supermarkt an, der angenehm klimatiersiert das Einkaufen zum Vergnügen macht. Gut proviantiert könnte das Camp Pineta mir einen längeren Aufenthalt gestatten, wenn es mir denn dort passt.


Die Landstraße hat ihren eigenen Reiz: Eine Schafherde quert langsam meinen Weg. Auch drei Hunde schleppen sich langsam hinter den Tieren her. Niemand hetzt, niemand rennt, niemand bellt.


Mein Tagespensum von Einkauf, 50 Kilometer Fahrt über Landstraßen ist geschafft. Mittags steht die Kiste wieder. Der gepolsterte, dicke Sonnenschutz aus Marokko, der das Fahrzeug in Garmisch-Partenkirchen vor Kälte schützte, hält nun die Höllensonne ab. Kiefern auf dem Camp Pineta in Capo San Vito beschatten Wohnmobile wie Zelte. Doch die Kiefern schneiden meine Antenne vom SAT-Empfang ab. Immerhin schafft es mein WiFi-Vertärker, mich mit dem WiFi-Router der Bar zu verbinden. Der Fehler passiert mir nicht mehr, den angenehm kühlen Schattenraum vor drei, vier Uhr nachmittags zu verlassen.


Vor meinem Auto lädt dieser Pool mich zum Bad. Doch meine verwöhnten Ansprüche wollen weder auf Internet noch auf Sat-Verbindung für Radio- wie Fernseh-Nachrichten verzichten. Das WiFi-Netz von der Bar bringt zwischen ein und elf MBit/s zur WiFi-Verstärker-Antenne, die auf dem Autodach steht. Die Skype-Verbindung zu meiner Frau bricht häufig ab.



Sandstrand, türkisblaues Meer, ein Leuchtturm am Cap, erste Badende, Windsurfer, Eisdielen und Restaurants: Capo San Vito ist ein Urlaubsparadies, welches die Sonne gerade aus dem Winterschlaf küsst.


Die ersten Badenixen räkeln sich in knappstem Bikini auf den Sonnenliegen. Das Geschäft läuft langsam an. Doch noch ist es angenehm ruhig auf der Strandpromenade.


Die kantig trutzige Kirchenburg ist irgendeinem Heiligen gewidmet, der gegen Epilepsie sowie traumatische Angstvorstellungen helfen soll.


Jedenfalls stehen dem Heiligen, der irgendwann im dritten Jahrhundert als Märtyrer starb, eine beachtliche Zahl an steinernen Helfern zur Seite.


Luxuriöse Segelboote liegen im stillen, kristallklaren Hafenbecken. Das Wasser ist so klar, dass man in zwei, drei Meter Tiefe den Unrat klar erkennt wie einen alten Autoreifen.


Aus der Menge kleinerer Boote sticht dieser prächtige Zweimaster heraus. Dahinter liegt ein größeres Fischerboot. Die Flagge IP steht an einer Hafentankstelle.


Vermutlich schafft es dieser Fünf-Achser der Marke "Gottwald", größere Schiffe aus dem Wasser zu hieven.


Die Freizeitkapitäne lassen derweil ihren Kahn zu Wasser, der kurze Zeit später mit gut gedämpftem Außenbordmotor sich durch die blaugrünen Fluten wühlt.


Den Zugang zum Leuchtturm verwehrt ein Schild, das auf eine militärische Sicherheitszone verweist.


Ein Radausflug zu stiller Abendstunde in Richtung Naturschutzgebiet lässt mich staunend vor diesen wild zerklüfteten Felsformationen stehen. 


Doch die Sonnenschutzmatte vor der Wagenfront wie Campingtisch und -stuhl sind schon wieder im Karren verstaut. So soll es denn morgen wieder 25 Kilometer zum nächsten zauberhaften Küstenort gehen. Überall bislang war Sizilien so zauberhaft, so wunderschön, dass als luxuriösen Extra eben Internet und Sat-TV, ein gut sortierter Supermarkt den Genuss vervollständigen. Auch lassen mich als Rentner im Exil die Gedanken an die Heimat nicht los. Dort entfaltet sich jetzt die Frühlingspracht. Meine Liebste bringt geschälten Spargel von der Arbeit heim, der nur noch in Wasser kurz kochen muss,  um köstlich zu speisen. Die bayrischen Seen werden wärmer, dass man auch dort kurz ins Wasser hüpfen kann. Der Regen verzieht sich dort manchmal, dass man radeln kann. Heimweh?!


Doch, um mit Heine zu fabulieren, "denk' ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht."


Sascha Lobo brachte letztlich bei Maybrit Illner zu Recht seinem Erschrecken über den Hass im Netz, wie bei Facebook, zum Ausdruck. Woher der Hass kommt, warum sich in zunehmender Bedrängnis und Enge Menschen mehr hassen als lieben, stand als als stille Frage im Raum. Wer mit mindestens 10.000 Euro im Monat sich bescheiden muss, was kümmert den die Enge, der Hass im Ghetto? Für den Großbürger in der Vorort-Villa geht die Welt erst unter, wenn der Hund des Nachbars den Rasen verunreinigt. Arbeitslose Antifa-Aktivisten sind stets zu Randale bereit, in ihrer Hartz alimentierten Freizeit mit aller Energie politisch zu agitieren und sich zu engagieren. Und wofür? Wie Kirche, Sekten und Politik zählt auch das Prekariat seine Macht nach Köpfen. Je mehr Menschen sich in prekären Verhältnissen bescheiden, umso aktiver kann sich ihre Sozial-Lobby für sie einsetzen. Als Alt-68er-Aktivist waren meine sieben Jahre unterstützter Arbeitslosigkeit damit gekrönt, die Freuden meiner staatlich alimentierten freien Zeit als Protest-Song zu vertonen und vorzutragen. In esoterischem Dünkel sind meine Noten vor bald 40 Jahren als "Madandala" getitelt:


Es lebe die A'Arbeit, es lebe die A'Arbeit
  Es lebe die Arbeitslosigkeit
Wir sind bald alle, wir sind bald alle
 wir sind bald alle arbeitslos

Dann schenken uns Burokraten
 Wohltätige Sozialtaten
 Und mit Wonne and Genuss
 Teilen sie den Cberfluss

Nachmittags im Spielkasino
 Sitzen wir bei Sekt and Vino
 Dann auf Nacht 'ne Bauchtanzpuppe
 Serviert uns eine Hummersuppe

Vielleicht schafft man ein Lager an
 In dem man noch besser ausruh'n kann
 Irgendwo im Bayrisch'n Wald
 Eine dufte Arbeitsanstalt

Dann sind alle beglückt selbst
 BILD Zeitungsleser entzückt          




Jetzt träumen die "jungen Wild" bei Facebook von Gegengewalt mit Bildern wie von Dutschke. Fakt damals: Aufgehetzt von der Kampfpresse SPRINGER schoss ein Angreifer aus prekären Verhältnissen Dutschke nieder. Wolf Biermann besang Dutschkes tragisches Schicksal: Drei Kugeln auf Rudi Dutschke.


Viel Wut im Netz wie bei Facebook ruft kriminell und volksverhetzend zu Gewalt auf. Wenn unter Dutzenden von Mails einmal eine auftaucht, die zu denken gibt, dann erschrickt auch die in ihrem brutalen Zynismus:
Deutschland will und kann keine mehr aufnehmen, das Mittelmeer schon.
Oder:
Wer in See untüchtige Boote klettert ist selbst schuld. Ist das Gleiche, wenn man eine befahrene Autobahn überquert. Man kommt dann eben einfach nicht ans Ziel.
Andere Mails sind dermaßen unterirdisch grottenschlecht, volksverhetzend, hundssaugemäß gemein, dass sich der Staatsanwalt oder zumindest Sicherheitskräfte darum kümmern sollten. Doch die haben dafür keine Zeit, weil sie wichtigeres zu tun haben, als bellende Hunde anzuketten.



Was folgt? In all seiner Hoffnungslosigkeit lässt sich der junge Mann den Bart eben noch länger wachsen und zieht auf in den Kampf. Kampf ist asymetrischer Krieg, also Terror.


Die Vermarkter wohlmeinender Worte haben immer ein Herz für die Erniedrigten, Beleidigten und Verdammten dieser Erde. Was helfen gute Worte, solange sie nicht in Massen von Menschen auf der Straße skandiert werden? Noam Chomsky schreibt klug und weise. Der bayrische Ministerpräsident Seehofer fliegt nach Saudi-Arabien und Kartar, um Waffengeschäfte mit diesen sunnitischen Sakral-Despoten einzufädeln.Verkaufen die Deutschen keine Waffen, machen andere das Geschäft.


Glaube, Liebe, Hoffnung, das volle Klerikal-Programm. Tempel, Kirchen, Moscheen! Immer erwählt sich die Menge einen Vorbeter, der ihnen aus bedrängter Enge den Weg zur Erlösung, Erleuchtung, ins Himmelreich weist. Die Rebellen in Brechts Tage der Kommune halten dagegen mit dem Credo der Selbstmordmassenmörder:
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
 mit Gewehren und Kanonen droht
 haben wir beschlossen,
 nunmehr schlechtes Leben
 mehr zu fürchten als den Tod.


Aus Ohnmacht und Hilflosigkeit schaffen Schriftsteller gegen die normative Kraft des Faktischen Werke, die ihnen selbst helfen und an die Leiden von Millionen erinnern.